Ein häufig genutzter Weg in das „Land der offenen Fernen“, so die ästhetische Bezeichnung der Rhön, führt durch das beschauliche Züntersbach.

Es handelt sich hierbei um die östliche Route aus dem Rhein-Main-Gebiet kommend.

Ihr folgen Menschen, überdrüssig kahler Beton- und Asphaltwüsten, suchend nach Erholung, Entspannung und Inspiration, einfacher Natur. Je weiter sie die Route 66 hinter sich lassen, desto ländlicher und natürlicher wird es.

Im Sinntal angekommen, folgen Sie geschwungenen Straßen und Serpentinen, gesäumt von saftig grünen Wiesen und kleinen gewachsenen Ortschaften.

Einer der beliebtesten Punkte der Rhön kündigt sich schon kurz vor Züntersbach an: der Kreuzberg, heiliger Berg der Franken.

Bei klarer Sicht erkennt man ihn aus Fahrtrichtung Schwarzenfels her kommend am Horizont.

Nachts erkennt man ihn aufgrund des beleuchteten Sendemasts auf der Bergspitze.

In den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts führte viele ihr Weg nicht direkt in die Rhön.

Man nutzte die Gelegenheit inne zu halten, zu Rasten und in Züntersbach einige gemütliche Tage zu verbringen.

Dies bescherte dem Ort teilweise deutlich über 10.000 Übernachtungen pro Jahr.

Gerade die Nähe zu den Bayerischen Staatsbädern Bad Brückenau, Bad Bocklet und Bad Kissingen bot Möglichkeiten für  Tagesausflüge mit dem Auto, dem Fahrrad oder auch zu Fuß und sorgte für entsprechende Kurzweil und Unterhaltung.

Besonders zu erwähnen sei an dieser Stelle das abwechslungsreiche Kulturprogramm der Kurorte mit modernen und klassischen Inhalten, die Besucher von Nah und Fern anziehen.

Die Übernachtungszahlen von Züntersbach entsprechen heute sicherlich nicht mehr denen zu ihren Hochzeiten.

Dennoch werden die Angebote in den bestehenden Ferienhäusern und Pensionen gerne genutzt.